Sie meinen, dass Sie ihr Traumhaus gefunden haben, so vielleicht nur 2-3 Jahre alt...? Möglicherweise wird das Haus infolge Scheidung schon verkauft und keiner der beiden Eheleute hat die Mittel, das Haus zu behalten, dazu kommen die emotionalen Momente, einfach weg...
So kommt dann eine solche Immobilie in den Verkauf. Soweit sicher gut und es könnte sogar ein Schnäppchen sein. Aber aufgepasst, den von einem Haus sieht man nicht ganz alles. Auf der einen Seite gibt es viele Bauteile die gar nicht sichtbar sind und auf der anderen Seite eventuell verteckte noch unbekannte oder verteckte Probleme.
Der Bauexperte sieht sehr schnell was nicht so gut ist. Ist der Verkäufer oder Makler dabei, so beginnt der Experte eben zu frage. Nach der "Baugeschichte", zum Beispiel bei der Hanglage: War ein Geologe begleitend am Bauprojekt dabei? Was besagen die Ingenieurpläne? Gibt es Abnahmeprotokolle zu den einzelnen Gewerken? Gibt es einen ganz neuen und aktuellen Grundbuchauszug?
Dann kommen schnell einmal Sprüche und Ausreden, aber auf die Fragen keine klaren und verständlich nachvollziehende Antworten. Ja es wird dann einmal zugegeben, dass der Generalunternehmer infolge Insolvenz gar nicht mehr vorhanden ist... ah ja, da gibt es noch irgend einen Prozess wegen Bauhandwerkerpfandrechten... eine Einzugsbewilligung, ja was ist denn das? Es fehlen nämlich Absturzsicherungen und die Innentreppen entsprechen überhaupt nicht den gängigen Vorschriften... Fragezeichen über Fragezeichen?
Nun, wenn das so ist, dann von einem solchen Objekt einfach die Hände weg...!
Walter A. Speidel, Ihr Experte + Mediator